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Häufige Fragen

Die Fragen, die am häufigsten gestellt werden. Wenn etwas fehlt, schreiben Sie uns über die Adresse im Impressum.

Was ist Loclavis?

Ein Werkzeug, das Dateien mit einem Passwort schützt. Die Verschlüsselung läuft in Ihrem Browser, ohne Installation und ohne Konto. Sie wählen eine Datei, legen ein Passwort fest und laden das geschützte Ergebnis herunter.

Werden meine Dateien hochgeladen?

Nein. Die Datei, die Sie schützen, wird nicht an einen Server gesendet. Das können Sie im Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge Ihres Browsers selbst nachsehen: außer der Website selbst wird nichts angefragt.

Wie kann ein Browser Dateien überhaupt lokal verschlüsseln?

Ein moderner Browser führt Programmcode direkt auf Ihrem Gerät aus. Loclavis nutzt dafür die Datei-APIs des Browsers, um die von Ihnen ausgewählte Datei abschnittsweise zu lesen, verschlüsselt jeden Abschnitt mit der eingebauten Web-Crypto-Schnittstelle und schreibt das Ergebnis wieder lokal heraus. Für diesen Ablauf ist keine Serververbindung nötig.

Funktioniert Loclavis offline?

Die Dateiverarbeitung ja, sobald die Seite geladen ist. Wir haben das gemessen: Seite laden, Netzwerk abschalten, Datei schützen und wieder entschlüsseln funktioniert vollständig. Was nicht geht: die Seite ohne Verbindung neu laden. Loclavis ist keine installierte Offline-App.

Welche Dateien kann ich schützen?

Alle. Loclavis arbeitet auf Byte-Ebene und kennt keine Formatgrenzen: PDF, Word, Excel, PowerPoint, Bilder, Archive, XML, CSV, Video, Audio und beliebige andere Dateien. PDF nimmt einen besonderen Weg, weil daraus eine direkt zu öffnende Passwort-PDF entstehen kann.

Was ist eine geschützte Loclavis Datei?

Das Ergebnis, wenn eine Datei kein gewöhnliches PDF ist. Sie enthält Ihren verschlüsselten Inhalt und den verschlüsselten ursprünglichen Dateinamen. Sie bleibt verschlüsselt, bis sie mit dem richtigen Passwort wieder geöffnet wird.

Was bedeutet .safe?

Das ist die Dateiendung der geschützten Loclavis Datei. Mehr steckt nicht dahinter: ein Name, damit Ihr Betriebssystem die Datei zuordnen kann. Für die Nutzung müssen Sie über das Format nichts wissen.

Wie öffnet der Empfänger eine geschützte Datei?

Er öffnet loclavis.com/de/datei-entschluesseln, wählt dort die geschützte Datei aus und gibt das Passwort ein, das Sie ihm separat mitgeteilt haben. Die Entschlüsselung läuft dann lokal in seinem Browser.

Muss der Empfänger etwas installieren?

Nein. Es genügt ein aktueller Browser. Es wird kein Konto, keine Registrierung und kein Programm benötigt, und das Entschlüsseln ist kostenlos.

Warum wird eine PDF manchmal direkt als PDF geschützt?

Weil das für den Empfänger am einfachsten ist. Eine passwortgeschützte PDF öffnet er in seinem gewohnten PDF-Programm und gibt das Passwort ein. Er braucht Loclavis dafür nicht.

Kann ich mein eigenes Passwort für eine PDF verwenden?

Ja. Sie können jederzeit ein eigenes Passwort eingeben. Loclavis ersetzt Ihr Passwort nie von sich aus. Für eine passwortgeschützte PDF gilt allerdings eine höhere Mindestanforderung, weil eine PDF ihr Passwort weniger stark schützt als eine geschützte Loclavis Datei: mindestens 12 Zeichen und mindestens drei der vier Zeichenarten aus Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Ist das eingegebene Passwort dafür noch zu schwach, sagt Loclavis das und Sie können es einfach ergänzen.

Muss ich den Passwortgenerator verwenden?

Nein. Der Generator ist ein Angebot für alle, die sich kein Passwort ausdenken möchten. Ein eigenes Passwort ist genauso zulässig, solange es die Anforderungen erfüllt.

Warum wird eine Datei manchmal als geschützte Datei gespeichert?

Weil das Dateiformat selbst keinen Passwortschutz vorsieht. Für Word, Excel, Bilder, Archive und alles Übrige gibt es keinen allgemein unterstützten Weg, ein Passwort in die Datei zu legen. Loclavis verschlüsselt sie deshalb als Ganzes.

Was passiert bei PDF/A?

PDF/A ist ein Archivformat mit besonderen Strukturanforderungen, die durch nachträgliche Verschlüsselung beschädigt werden können. Loclavis erkennt solche Dokumente und speichert sie unverändert in einer geschützten Datei. Das Original bleibt dabei Byte für Byte erhalten.

Was passiert bei ZUGFeRD?

Genauso. Bei ZUGFeRD und Factur-X liegt eine XML-Rechnung im PDF eingebettet, und nachträgliche Verschlüsselung kann diese Struktur unbrauchbar machen. Loclavis erkennt das und schützt die Datei unverändert in einem Container.

Kann ich Word und Excel schützen?

Ja. Sie werden als geschützte Loclavis Datei gespeichert. Loclavis setzt kein Office-eigenes Passwort in die Datei, sondern verschlüsselt die ganze Datei.

Kann ich komplette Ordner schützen?

Ja, mit Loclavis Plus. Ordner werden lokal zu einem einzigen geschützten Container zusammengefasst; Unterordner und Dateinamen bleiben erhalten und sind verschlüsselt. Beim Entschlüsseln erhalten Sie ein ZIP-Archiv mit der ursprünglichen Struktur.

Zählt ein Ordner als ein Schutzvorgang?

Ja. Ein Ordner mit zweihundert Dateien zählt genau einmal, weil Sie einmal auf Schützen geklickt haben. Ordner sind allerdings eine Plus-Funktion.

Zählt ein ZIP als eine Datei?

Ja. Ein ZIP, das Sie selbst erstellt haben, ist für Loclavis eine ganz normale einzelne Datei und zählt im kostenlosen Tarif als ein Schutzvorgang.

Bleibt die geschützte Datei nach dem Entschlüsseln bestehen?

Ja. Beim Entschlüsseln entsteht die Originaldatei als separate neue Datei. Die geschützte Datei bleibt unverändert liegen, bis Sie sie selbst löschen.

Kann Loclavis mein Passwort wiederherstellen?

Nein. Loclavis kennt Ihr Passwort nicht. Es wird nur in Ihrem Browser verarbeitet, nicht übertragen und nicht gespeichert. Es gibt keine Hintertür und keinen Notfallschlüssel.

Was passiert, wenn ich das Passwort verliere?

Dann bleibt die Datei verschlüsselt und ist nicht mehr zu öffnen, auch nicht von uns. Genau das macht die Verschlüsselung wirksam. Notieren Sie das Passwort deshalb sicher und getrennt von der geschützten Datei.

Wie funktioniert der Passwortgenerator?

Das Passwort wird direkt in Ihrem Browser erzeugt, aus der kryptografischen Zufallsquelle des Browsers. Jedes Erzeugen verwendet neue Zufallswerte. Das Passwort wird nicht an Loclavis gesendet und nicht gespeichert, und Loclavis kann es später nicht wiederherstellen. Technisch: crypto.getRandomValues, mit Rejection Sampling, damit kein Zeichen bevorzugt wird.

Kann das gleiche Passwort zweimal entstehen?

Rechnerisch ja, praktisch nein. Das Standardpasswort hat rund 120 Bit Zufall. Um eine Wiederholung zu verhindern, müsste man jedes je erzeugte Passwort speichern, und das wäre deutlich schlechter als das Problem, das es lösen soll.

Wird mein erzeugtes Passwort gespeichert?

Nein. Es erscheint im Eingabefeld und sonst nirgends. Kein Local Storage, kein Verlauf, keine Protokolldatei, keine Übertragung. Kopieren, als Textdatei speichern oder drucken passiert nur, wenn Sie es selbst anstoßen.

Wie sollte ich Datei und Passwort versenden?

Getrennt. Schicken Sie die geschützte Datei zum Beispiel per E-Mail oder über einen Dateidienst und geben Sie das Passwort auf einem anderen Weg weiter, etwa telefonisch, per SMS oder über einen Messenger. Wenn beides im selben Kanal liegt, hilft der Schutz wenig.

Ist Entschlüsseln kostenlos?

Ja, immer und unbegrenzt. Auch wenn Ihr Monatskontingent aufgebraucht ist oder ein Plus-Abo endet. Vor Ihre eigenen Dateien kommt keine Bezahlschranke.

Was ist Free?

Die kostenlose Nutzung: alle Dateitypen, eigenes Passwort, sicherer Generator, lokale Verarbeitung und 10 Schutzvorgänge pro Kalendermonat. Entschlüsseln ist nicht begrenzt. Es ist keine Registrierung nötig.

Was ist Plus?

Ein Jahresabo für 5,99 €. Es hebt die Monatsgrenze auf und schaltet mehrere Dateien in einem Vorgang, ganze Ordner und zusätzliche Passwortoptionen frei.

Ist Plus stärker verschlüsselt als Free?

Nein. Beide verwenden dasselbe Verfahren mit denselben Parametern: AES-256-GCM mit Argon2id. Plus verkauft Komfort und unbegrenzte Nutzung, nicht bessere Sicherheit.

Wie wird das Monatskontingent gezählt?

Lokal in Ihrem Browser. Es gibt keine serverseitige Zählung, keine IP-Auswertung und keine Geräteerkennung. Wer die Browserdaten löscht, setzt den Zähler zurück. Das nehmen wir in Kauf, weil die Alternative bedeuten würde, Daten über Sie zu sammeln.

Welche Daten werden bei Stripe übertragen?

Beim Kauf werden Sie zu Stripe weitergeleitet und geben Ihre Zahlungsdaten dort ein; wir sehen sie nicht. Bei der späteren Lizenzprüfung sendet Loclavis ausschließlich Ihren Plus-Schlüssel an unsere Prüffunktion, und der enthält eine Stripe-Abo-Kennung und sonst nichts.

Welche Daten verlassen beim Datei-Schutz den Browser?

Keine. Weder Dateien noch Dateiinhalte, Dateinamen, Passwörter, abgeleitete Schlüssel noch geschützte Container werden übertragen. Zahlung und Lizenzprüfung sind davon vollständig getrennt und berühren keine Datei.

Welche Browser werden unterstützt?

Aktuelle Versionen von Chrome, Edge, Firefox und Safari. In Chrome und Edge können Sie den Speicherort direkt wählen, in anderen Browsern kommt das Ergebnis als normaler Download.

Wie groß darf eine Datei sein?

Einzelne Dateien werden abschnittsweise verarbeitet und sind dadurch nicht künstlich begrenzt. Die tatsächliche Grenze setzt Ihr Browser und Ihr Arbeitsspeicher. Ein Ordner-Container fasst bis zu 65.535 Dateien und knapp 4 GB.

Welche Verschlüsselung wird verwendet?

AES-256-GCM für die Inhalte, Argon2id für die Ableitung aus Ihrem Passwort und HKDF-SHA-256 für die Trennung der einzelnen Schlüssel. Bei der Passwort-PDF kommt AES-256 nach dem PDF-Standard zum Einsatz.

Ist Loclavis extern geprüft oder zertifiziert?

Nein. Es gibt kein Siegel und keine externe Zertifizierung. Was die Anwendung tut, steht auf der Sicherheitsseite, einschließlich der Grenzen.

Welche Daten speichert Loclavis in meinem Browser?

Die gewählte Designeinstellung, den Zähler der Schutzvorgänge dieses Monats, die Anzahl erfolgreicher Schutz-Downloads für den Spendenhinweis und, falls vorhanden, Ihren Plus-Schlüssel mit dem Ergebnis der letzten Prüfung. Keine Dateien, keine Passwörter, keine Schlüssel aus Dokumenten.