Zum Inhalt springen

PDF mit Passwort schützen

Eine passwortgeschützte PDF ist der bequemste Weg, ein Dokument weiterzugeben: Der Empfänger braucht nichts außer seinem gewohnten PDF-Programm. Loclavis erzeugt sie lokal in Ihrem Browser, ohne die PDF irgendwohin zu senden.

So sieht es beim Empfänger aus

Er öffnet die PDF wie jede andere, wird nach dem Passwort gefragt und sieht danach das Dokument. Das funktioniert in Adobe Reader, in der Vorschau von macOS und in den PDF-Anzeigen moderner Browser. Loclavis verwendet dafür AES-256, den in aktuellen PDF-Versionen vorgesehenen Verschlüsselungsstandard.

Warum das Passwort hier besonders stark sein sollte

Bei einer PDF gibt der Standard die Schlüsselableitung vor, und die ist deutlich schneller zu durchprobieren als das Verfahren im geschützten Loclavis-Format. Deshalb verlangt Loclavis auf diesem Weg mindestens zwölf Zeichen aus drei verschiedenen Zeichenarten. Wenn Ihr Passwort das nicht erfüllt, schlägt die App entweder ein sicheres Passwort vor oder bietet an, die Datei stattdessen als geschützte Datei zu speichern.

Wenn Ihre PDF eine besondere ist

PDF/A-Dokumente und elektronische Rechnungen im Format ZUGFeRD oder Factur-X enthalten Strukturen, die durch nachträgliche Verschlüsselung beschädigt werden können. Loclavis erkennt solche Dateien und speichert sie stattdessen unverändert in einer geschützten Datei. Das Original bleibt dabei Byte für Byte erhalten.

Sehr große PDFs

Für die native PDF-Verschlüsselung muss das Dokument als Ganzes verarbeitet werden. Ab etwa 50 MB schlägt Loclavis deshalb den speicherschonenden Weg über die geschützte Datei vor. Sie können trotzdem die PDF-Variante wählen, wenn Ihnen die direkte Öffnbarkeit wichtiger ist.

Was eine Passwort-PDF nicht leistet

Sie schützt den Inhalt vor dem Öffnen, nicht vor dem Weitergeben. Wer das Passwort kennt, kann den Inhalt kopieren und weiterschicken. Berechtigungen wie ein Druckverbot lassen sich in PDF technisch setzen, sind aber von vielen Programmen leicht zu ignorieren, und Loclavis verspricht dafür deshalb nichts.