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Dateien sicher weitergeben

E-Mail und Cloudspeicher sind bequem, aber der Inhalt liegt dabei in fremden Systemen. Wenn Sie die Datei vorher verschlüsseln, ist das weniger schlimm: unterwegs sieht niemand mehr als eine unlesbare Datei.

Die Reihenfolge, die funktioniert

Erst verschlüsseln, dann versenden. Schützen Sie die Datei lokal mit Loclavis und hängen Sie das Ergebnis an. Der Anbieter Ihres Postfachs, der Empfänger-Mailserver und jeder Cloudspeicher dazwischen sehen dann nur noch verschlüsselte Bytes.

Das Passwort auf einem anderen Weg

Das ist der Schritt, der am häufigsten schiefgeht. Ein Passwort in derselben E-Mail wie die Datei schützt gar nichts. Nutzen Sie einen zweiten Kanal: ein Telefonat, eine SMS, einen Messenger oder ein persönliches Gespräch. Bei einer Passphrase aus Wörtern lässt sich das besonders leicht durchgeben.

Welche Variante der Empfänger leichter öffnet

Wenn Sie eine gewöhnliche PDF verschicken, erzeugt Loclavis eine passwortgeschützte PDF. Der Empfänger braucht nichts weiter als sein PDF-Programm. Bei allen anderen Dateitypen entsteht eine geschützte Datei, und der Empfänger öffnet sie kostenlos über Loclavis. Sagen Sie ihm am besten kurz dazu, wie es geht.

Was Verschlüsselung nicht verbirgt

Der Dateiname des Anhangs, seine Größe und der Zeitpunkt bleiben für den Transportweg sichtbar, ebenso Absender und Empfänger. Der Inhalt und der ursprüngliche Name im Container sind geschützt. Wenn schon der Dateiname verräterisch wäre, benennen Sie den Anhang neutral.

Nach der Übergabe

Löschen Sie die unverschlüsselte Kopie an Orten, an denen sie nicht bleiben soll, etwa im Download-Ordner oder im Papierkorb des Mailprogramms. Und behandeln Sie das Passwort wie einen Schlüssel: wer es einmal hatte, hat es weiterhin. Für eine neue Weitergabe lohnt ein neues Passwort.